Philosophie

Wir wollen den Menschen und der Erde nicht schaden - Was hat das mit unserer Kleidung zu tun?

Die konventionelle Landwirtschaft und so auch der konventionelle Baumwollanbau machen die Menschen und die Erde krank, auch wenn wir es vielleicht noch nicht merken.

Der technische Aufwand der betrieben werden muss, um unser Grundwasser von "Pflanzenschutzmitteln" aus der Landwirtschaft zu befreien, ist inzwischen so hoch, dass die Umstellung auf biologische Landwirtschaft wirtschaftlicher wäre.

Durch den hohen Einsatz von "Pflanzenschutzmitteln" und anderen Giften, z.B. zur Entlaubung der Baumwollsträucher vor der maschinellen Ernte, werden Menschen und Umwelt stark belastet. Beim Anbau mit Pestiziden werden Unmengen von Wasser verbraucht.

So ist zum Beispiel der Aralsee massiv vom Austrocknen bedroht. In 15 Jahren - so lautet die Prognose - könnte der Aralsee ganz von der Landkarte verschwunden sein. Ursprünglich war der Aralsee fast so groß wie Bayern. Seit 1966 ist er auf ein Viertel seiner Größe geschrumpft. Mancherorts liegt das frühere Ufer jetzt 150 km entfernt. Dort, wo einst Fischreichtum den Bewohnern bescheidenen Wohlstand sicherte, hat sich giftiger Salzstaub breit gemacht. Der kommt von Düngemitteln, die aus den Baumwollfeldern Usbekistans und Kasachstans in den See gelangen. Wissenschaftler gehen davon aus, dass 150.000 Tonnen jährlich in die Luft geweht werden. In dem Blut der Anwohner wurde eine so extreme Chemikalien-Belastung nachgewiesen, dass deren Kinder und Enkelkinder noch mit einem hohen Krebsrisiko rechnen müssen!

In den meisten Anbauländern gibt es keine Gesetze, die die Menschen, die im Anbau und der Weiterverarbeitung der konventionellen Baumwolle tätig sind, schützen. In China werden nach der Entlaubung der Baumwollsträucher und nach der maschinellen Ernte, Schulklassen über die verseuchten Felder (Entlaubungsgift - Sevesogift) geschickt, um die restliche Baumwolle einzusammeln!

In den Sweatshops - das sind die Fabriken in den Billiglohnländern, in denen weltbekannte Markenfirmen ihre Waren fertigen lassen- herrschen oft unzumutbare Bedingungen.

Im Greenpeace Magazin Mai/Juni 2004 wurde über die dreizehnjährige Selina in Bangladesch berichtet, die in einer Textilfabrik gezwungen wird bis zu 19 Stunden täglich zu arbeiten, und die dann für wenige Stunden unter einer Nähmaschine schläft. Wenn sie ihr Pensum nicht schafft, wird sie von ihrem Vorarbeiter ins Gesicht geschlagen und beschimpft. Ihr Lohn für eine Woche liegt unter 3 Euro. Da Überstunden nicht bezahlt werden, kommt sie auf einen Stundenlohn von kaum mehr als 2 Cent.

Obwohl dieser Zustand kaum erträglich ist, hat sie zugleich Angst ihre Arbeit zu verlieren, weil sie damit die Eltern und zwei Geschwister durchbringt.

Ähnlich wie Selina geht es vielen Frauen und Kindern in Billiglohnländern, in denen es keine Gesetze gibt, die solche unmenschlichen Zustände verhindern können und die Firmen lassen dort produzieren, um auf dem Markt billig anbieten zu können!

Was also ist der Preis für BILLIG BILLIG?

Umwelt wird zerstört,
Menschen leben und arbeiten unter unzumutbaren Bedingungen.
Was können wir dagegen tun?

Mit unserem Kaufverhalten haben wir Einfluss! Indem wir Produkte aus biologischem Anbau verwenden tun wir etwas für unsere Gesundheit, wir unterstützen die Erzeuger und die Heilung der Erde.

Lila Lämmchen
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Telefon: 030 / 417 222 97

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