Kapok

Kapokbäume kommen heute nur wildwachsend in tropischen Regenwäldern vor. Es gibt keine Plantagen und damit auch keinen Dünger- und Spritzmitteleinsatz. Die Faser ist hohl und sehr leicht, daher sind Kapokmatratzen ca. 50% leichter als herkömmliche Matratzen. Die Fasern sind mit Wachs beschichtet. Sie saugen Feuchtigkeit nicht auf, sondern leiten sie rasch durch. Das gefürchtete feuchtwarme Bakterien und Ungeziefer fördernde Bettklima kann also nicht entstehen. Eine wichtige Voraussetzung für die Entwicklung und Vermehrung von z.B. Milben ist aber genau dieses. Nur in feucht-warmer Umgebung können Milben leben und sich von den Hautschuppen ernähren. Die Kapokfaser besteht ganz überwiegend aus Cellulose und bietet daher - anders als bei tierischen Fasern - für Ungeziefer aller Art keine interessante Nahrung. Kurz: Kapok ist für Ungeziefer und Milben äußerst unwirtlich. Wegen seiner glatten Faseroberfläche verfilzt und verklumpt Kapok nicht.

Aber wie bei allem gibt es auch hier eine Kehrseite. Die leichte, glatte Faser lässt sich nur schwer verarbeiten. Die Faser fliegt bei der Verarbeitung umher und neigt zum Verrutschen. Daher werden im Innern von Kapokmatratzen Trennwände eingenäht, die die Füllung an ihrem Platz halten. Die Kammern müssen zudem fest befüllt werden, damit die Faser auch innerhalb der Kammern nicht ausweichen kann.

Weiche Matratzen lassen sich daher mit Kapok nicht herstellen. Wer aber ohnehin gerne auf einer eher festen Unterlage schläft, wird die vielen guten Seiten von Kapok nie mehr missen wollen.

Immer häufiger entdecken auch Menschen mit Rückenproblemen nach endlosen Versuchen mit den verschiedensten weichen Matratzen und aufwendigen Bettsystemen, dass sie auf der festen Kapokmatratze endlich wieder ruhigen Schlaf finden.

Kinder kommen mit Kapokmatratzen fast immer auf Anhieb zurecht. Hier sind sich auch die Orthopäden einig, dass eine feste Unterlage sinnvoll ist. Die Klinik am Steigerwald für chinesische Medizin wurde vor einigen Jahren komplett mit Kapokmatratzen ausgestattet. Der leitende Arzt dort ist überzeugt, dass es für natürlichen, festen Schlaf keiner aufwendigen Systeme bedarf, sondern dass dieser letztlich am besten auf einer natürlichen, festen Unterlage möglich ist.

"Körperbau und Schlafgewohnheiten sind individuell so verschieden, dass letztlich jeder für sich herausfinden muss, worauf er am besten schläft."

Quelle:
Allegro 2000, Service für Allergiker

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